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Pediocactus nigrispinus ssp. beastonii
Beschreibung
Pediocactus nigrispinus ssp. beastonii wächst einzeln und kugelig. Er wird 3 cm bis 15 cm lang und 4 cm bis 10 cm im Durchmesser. Er hat mehrere Rübenwurzeln die sich in dünne Faserwurzeln verzweigen. Die pfirsichfarbenen, elfenbeinweissen, selten rosafarbenen, kleinen glockenförmigen Blüten sind 1 cm bis 2 cm lang und im Durchmesser. Am angrenzenden südlichen Verbreitungsgebiet finden sich Übergangsformen die Ähnlichkeiten mit Pediocactus simpsonii ssp. robustior aufweisen. Jedoch haben alle Vertreter der Pediocactus nigrispinus-Gruppe eine kräftigere Bedornung. Subspezies beastonii wächst nur in der Alvord Wüste in Oregon. Die Blütezeit ist im Mai.
Er ist bei trockenem Stand winterhart bis minus 20 °C. Die wurzelechte Kultivierung in Europa ist schwierig. Die typischen Subspezies beastonii sind selten in den Sammlungen.
Verbreitung
Pediocactus nigrispinus ssp. beastonii wächst in der Alvord Wüste Oregon in vulkanischem Substrat auf Ebenen oder auf Sagebrush dominierenden steilen Hängen in 1200 m bis 1950 m Höhe. Endemisch.
Systematik
Der Namen bezieht sich auf Bill Beaston einen Spezialisten der Oregon Flora. Die gültige Beschreibung als Pediocactus nigrispinus ssp. beastonii erfolgte 1995 von Fritz Hochstätter.

Synonyme: von F. Hochstätter 1995 in Pediocactus nigrispinus ssp. puebloensis eingestuft.
Literatur
Fritz Hochstätter (Hrsg.): An den Standorten von Pediocactus und Sclerocactus. Selbstverlag, 1989.
Fritz Hochstätter (Hrsg.): To the habitats of Pediocactus and Sclerocactus. Selbstverlag, 1990.
Fritz Hochstätter (Hrsg.): The Genera Pediocactus, Navajoa, Toumeya. Selbstverlag, 1995.
Fritz Hochstätter (Hrsg.): The Genera Pediocactus, Navajoa, Toumeya. Englisch mit deutscher Zusammenfassung. Selbstverlag, 2007, ISBN 978-3-00-021244-4.
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