Beschreibung
Die sukkulente, stammlose Yucca endlichiana formt Gruppen mit 40 cm bis 80 cm Durchmesser. Die dünnen, dicken, nach oben gerichteten blauen bis grünen, konisch geformten Laubblätter sind bis 0,5 m lang, 1,5 cm breit und bilden an den Blatträndern feine Fasern.
Der in den den Blättern verbleibende Blütenstand ist einmalig. Die auf den Boden fallenden, hängenden, weißen, cremefarbenen Blüten sind 2 cm lang und breit. Sie ist in jeder Hinsicht einmalig in der Gattung.
Die Blütezeit ist im Mai.
Mit Yucca queretaroensis aus der Sierra Charuco, Howard Scott Gentry´s Yucca madrensis aus „Baranca del Cobre“ in Mexico, der seit Mitte des letzten Jahrhunderts unbekannten und von Fritz
Hochstätter in den 90er Jahren im inneren Grand Canyon in Arizona wiederentdeckten Yucca whipplei subsp. newberryi, selten in Sammlungen. Yucca endlichiana ist ein Vertreter der Sektion Yucca, Serie Baccatae.
Sie ist bei trockenem Stand frosthart bis minus 10 °C. Jedoch überstehen Exemplare in Albuquerque, New Mexico, Fröste unter minus 15 °C, D. Ferguson (pers. Mitteilung). Im botanischen Garten in Huntington,
California sind Exemplare zu bewundern. Diese Art ist in Europa schwierig zu
kultivieren, jedoch werden in Belgien von J. v. Roosbroek, in Deutschland von
M. Bechtold, Pflanzen schon viele Jahre mit Erfolg kultiviert.