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Yucca pallida
Beschreibung
Yucca pallida wächst solitär und stammlos oder bildet kleine Gruppen. Die variablen blauen bis graugrünen Blätter sind 20 bis 35 cm lang, 1 bis 1,5 cm und an der Basis bis 3 cm breit. Sie sind wie alle Vertreter der Sektion Chaenocarpa Serie Rupicolae an den Blatträndern fein gezahnt. Der über den Blättern beginnende, verzweigte Blütenstand wird 1 bis 3 m hoch. Die hängenden, glockigen, weißen, cremefarbenen Blüten sind 5 bis 6,5 cm lang und 2 bis 3,5 cm breit. Sie ist verwandt mit Yucca rupicola einem weiteren Vertreter der Sektion Chaenocarpa Serie Rupicolae. Jedoch ist sie deutlich zu unterscheiden durch die einmaligen, gedrehten Blätter. Die Blütezeit ist von April bis Juni.
Yucca pallida ist in Mitteleuropa, Deutschland, Mannheim frosthart bis minus 20 °C. Erstaunlicherweise ist sie eine der härtesten Yuccas in Mitteleuropa, obwohl in dem Verbreitungsgebiet in Texas kaum Frost vorkommt. Ohne jeden Schutz wird diese Art in der Sammlung von F. Hochstätter seit fast 20 Jahren kultiviert. Sie ist in den Sammlungen jedoch selten. Der Name pallida bezieht sich auf die eher blasse Färbung der Blätter.
Verbreitung
Yucca pallida ist in der Blackland-Prärie in Texas in kalkhaltigen, steinigen Böden und in Grasland in 200 m bis 300 m Höhe verbreitet. Sie wächst vergesellschaftet mit verschiedenen Kakteen-rten.
Systematik
Die Erstbeschreibung durch Susan Adams McKelvey unter dem Namen Yucca pallida ist 1947 veröffentlicht worden.
Literatur
Yucca pallida. Fritz Hochstätter (Hrsg.): Yucca (Agavaceae). Band 1 In the Southwest, Midwest of the USA and Canada, Selbstverlag, 2000, S. 25-26, Photomaterial S. 24, S. 80, Erstbeschreibung S. 207-208, S. 230-231, ISBN 3-00-005946-6.
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