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Yucca queretaroensis
Beschreibung
Yucca queretaroensis wächst solitär und bildet einen Stamm von 2 bis 3,5 m Höhe. Sie bildet kleine rhizomatöse Gruppen. Die variablen, steifen, dünnen, rauhen, bioconvexen, gelben Blätter sind 30 bis 60 cm cm lang. Sie sind wie alle Vertreter der Sektion Chaenocarpa Serie Rupicolae an den Blatträndern fein gezahnt. Der in den Blättern beginnende, dicht verzweigte Blütenstand wird 0,5 bis 0,8 m hoch. Die hängenden, glockigen, weißen, cremefarbenen Blüten sind 2 bis 3 cm lang und 1,5 cm breit. Sie ist verwandt mit den geographisch isolierten
Yucca thompsoniana
und Yucca rostrata den weiteren Vertreter der Sektion Chaenocarpa Serie Rupicolae. Ähnlichkeiten mit Yucca linearifolia der Sektion Yucca Serie Yucca sind deutlich. Die Blütezeit ist von April bis Juni. 
Yucca queretaroensis ist extrem gefährdet. Diese außergewöhnliche Art ist selten in den Sammlungen.
Der Name wurde nach dem Staat Queretaro der Lokalität von
Yucca queretaroensis ausgewählt.
Verbreitung
Yucca queretaroensis ist in Mexiko im Staat Queretaro in steinigen Böden auf flachen oder steilen Hängen in 1000 m bis 1300 m Höhe endemisch verbreitet. Sie wächst vergesellschaftet mit Yucca filifera, Dasylirion longissimum, Agave striata und zahlreichen Kakteenarten.
Systematik
Die Erstbeschreibung durch Ignacio Piña Luján unter dem Namen Yucca queretaroensis ist 1989 veröffentlicht worden.
Literatur
Yucca queretaroensis. Fritz Hochstätter (Hrsg.): Yucca (Agavaceae). Band 3 Mexico and Baja California, Selbstverlag, 2004, S. 48-49, Photomaterial S. 147-149, Erstbeschreibung S. 247-251, S. 279, ISBN 3-00-013124-8.
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